Mirabellen - ein Überblick

Herkunft
Ursprünglich kommt die Mirabelle aus Asien. Aus Kreuzungen der Kulturpflaume entstand die Sorte der "Gelben Zwetsche", der kleinsten Pflaumenart. Im 16. Jahrhundert gelangte die Mirabelle über Persien nach Europa und wurde schnell heimisch. Die größte Anbauregion der Mirabelle ist Lothringen.
Aroma
Die Mirabelle schmeckt süß bis süß-säuerlichen und ist deshalb köstlich erfrischend
Ernte
Die Mirabelle wird ab Ende Juli angeboten. Sie zeigt eine orange-gelbe Färbung mit rötlichen Bäckchen (besonders die Mirabelle de Nancy). Das Fruchtfleisch der Mirabelle ist fest und lässt sich leicht vom Kern lösen.
Nutzung
Der Einsatz der Mirabelle in der Küche sind fast keine Grenzen gesetzt. Die süße Mirabelle wird oft zu Edel-Obstbränden und Likören verarbeitet. Aber auch Kuchen, Torten und Marmeladen ist sie ein Hochgenuß.
Haltbarkeit
Die Mirabelle verdirbt schnell (besonders die biologisch angebauten, zu denen auch meine zählen). Am besten sollte die Mirabelle nach dem Kauf oder Ernte direkt verarbeitet werden. Ansonsten kann die Mirabelle kühl und bei hoher Luftfeuchtigkeit gelagert werden und hält sich im Kühlschrank zwei bis drei Tage.
Gesundheit
Die Mirabelle enthält viel Vitamin C und Kalium.
Medizinische Wirkung
Die Mirabelle wirkt entwässernd und unterstützt - wie alle Pflaumenarten - die Verdauung.
Mirabellen - ein kurzer Überblick

